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Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas:
Viele gute Gründe für das RAL-Gütezeichen [06/2010]
Troisdorf. Wer als Isolierglashersteller Mitglied in der RAL-Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas (GMI) wird und die Anforderungen zum Führen des RAL-Gütezeichens erfüllt, kann im Wettbewerb viele Vorteile für sich verbuchen: "Anhand des Gütezeichens ist sofort erkennbar, dass das Glas den hohen Qualitätsanforderungen des renommierten RAL-Institutes entspricht. Damit lässt es sich klar von Produkten mit dem CE-Kennzeichen abgrenzen, das lediglich die Übereinstimmung der Glasbeschaffenheit mit geltenden Normen bestätigt", so GMI-Geschäftsführer Jochen Grönegräs.
Ein weiterer Vorteil des Gütezeichens sei die obligatorische Fremdüberwachung durch neutrale Prüforganisationen: "Fachkräfte, unabhängige Experten und Untersuchungen in neutralen und freien Überwachungsinstituten stellen mit einer lückenlosen und dauerhaften Eigen- und Fremdüberwachung der gesamten Fertigung sowie der Auswahl der Roh- und Hilfsstoffe die einwandfreie Glasqualität sicher. Damit lassen sich bereits im Vorfeld innerbetriebliche Fehler vermeiden und der Kunde erhält ein wesentliches Kaufargument: Sicherheit bei der Produktauswahl", so Jochen Grönegräs.
Diese Wettbewerbsvorteile will die GMI auf ein noch breiteres Fundament stellen: "Derzeit arbeiten wir an neuen Güte- und Prüfbestimmungen. Ziel ist eine durchgängige Qualitätskette - mit entsprechenden Anforderungen an die Vorprodukte", erklärt Grönegräs. Eine Arbeitsgruppe hat bereits mit den Herstellern von Dichtstoffen für den Isolierglas-Randverbund entsprechende Anforderungen erarbeitet, die derzeit in Form gegossen werden. Schwerpunkt-Themen dieser Arbeit waren unter anderem die Verträglichkeit der Materialien untereinander und die langfristige Reproduzierbarkeit der Qualität dieser Materialien.
Weitere Informationen zur Mitgliedschaft in der RAL-Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas gibt es im Internet unter: www.gmiev.de
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